400 Liter Sondermaß

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Aufgestellt am: 24.07.2008
Maße: 100x80x50
Literzahl: 400
Beleuchtung: 70 Watt HQI Osram daylight
Filter: Mattenfilter mit 1000 L Strömungspumpe
Heizer: 150 Watt, hinter der Matte
Sonstige Technik: CO² Druckgasanlage (ohne Nachtabschaltung)
Einrichtung: Sandboden, Steinaufbauten an der Rückwand, davor große Wurzeln
Düngung: CO², Dennerle V30, NPK Fermendo (wöchentlich 50% der Dosierungsempfehlung), selbstgemachte Düngekugeln
Pflegemaßnahmen: wöchentl. Wasserwechsel zw. 30-60%

 

Bepflanzung, Stand Okt.09

  • mind. 3 weitere von mir noch nicht identifizierte Cryptocorinenarten
  • Echinodorus portoalegrensis
  • E. angustifolius
  • Bolbitis heudelotii (Kongowasserfarn)
  • Nymphea lotus (roter Tigerlotus)
  • Microsorum-Arten (Javafarn)
  • Anubia (versch. Arten)
  • Ceratophyllum demersum (Hornkraut,nur in der Einlaufphase)
  • Najas (conferta?) (Nixkraut, nur in der Einlaufphase)
  • Hygroryza aristata (schwimmendes Wassergras)
  • Ceratopteris cornuta (Hornfarn)
  • Riccia
  • Cryptocoryne crispatulata (Okt. 09 entfernt)
  • C. pontederiifolia ( Okt. 09 entfernt)

Besatz, Stand Okt.09

  • 20 Yasuhikotakia sidthimunki (Schachbrettschmerlen)
  • 9 Carnegiella marthae (Schwarzschwingen-Beilbauch)
  • 5 Carnegiella strigata (marmorierter Beilbauch, die 5 bekommen hier ihr Gandenbrot)
  • 11 Carnegiella myersi
  • ca. 40 Boraras urophthalmoides
  • 11 Boraras brigittae
  • ca. 14 Pangio pangia
  • 2 LDA 16
  • mind. 10 Neoheterandria elegans (Teddykärpflinge) + Nachwuchs
  • eine Trilliarde Zwergganelen ("SriLanka")



    Am 24.07.2008 begann also die große Umbauschlacht im Wohnzimmer.
    Tage vorher hatte ich schon das große 528 Literbecken vorbereitet und nun, am Vormittag des Tages, baute ich es komplett ab.
    Das war ne üble Aktion. Mein Wohnzimmer sah aus!

    Es fiel mir ganz und gar nicht leicht dies alles zu zerstören, aber ich hatte ja lange darüber nachgedacht und schließlich den Entschluß gefasst, daß dieses Aq abgebaut werden muß.

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    Abends kurz nach 18 Uhr kam das neue Aq.
    Endlich war das lange Warten vorbei.
    Sich die Maße vorzustellen und sie dann tatsächlich zu sehen... das ist schon ein Unterschied. *ggg*
    Es sah neben dem großen 160cm langem Aq doch plötzlich sehr klein aus.
    Die Katzen schlichen neugierig drum herum, hofften wohl, sie würden das als großes Buddelklo bekommen...*lach*

     

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    Während der Umbauaktion kamen die Garnelen und die kleinsten Fische in eine flache Schale.
    Dort wechselte ich ab und an mit warmen Wasser, gönnte ihnen ein bißchen Futter zur Beschäftigung
    Ich war echt überrascht, wieviel Garnelen ich hatte!
    Der Rest an Pflanzen wurde in Plastiktüten sicher eingepackt und konnte somit lange Zeit ohne Wasser aushalten.

     

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    Als ich mir so den Wurzelberg ansah bezweifelte ich, daß ich die alle in das neue Aquarium bekommen würde.
    Einiges mußte ich mit Sicherheit weglassen, aber die konnten dann in das schmale Aquarium, als Wurzelhaufen für die Dornaugen.
    laub

     

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    Steine in Mengen. Große, kleine, runde, flache....alles, um meine Dornaugen und Schachbrettschmerlen glücklich zu machen.*ggg*
    Sie würde ich alle an der Rückwand aufhäufen, damit die Schmerlen dort zwischen rumwuseln konnten.
    Einige ging ich noch am Bach sammeln, damit die "Schmerlenburg" auch schön groß werden würde.

     

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    Aus dem Baumarkt kaufte ich Ytonsteine. Diese bildeten die Grundlage.
    Da der Unterbau ja sehr niedrig werden sollte, benötigte ich nicht viele und stellte sie auch ohne verkleben aufeinander.
    Der Druck des Aquariums sollte ausreichen, damit sie sicher stehen.
    Oben drauf kam dann noch die alte Arbeitsplatte (die mußten wir noch zurechtschneiden), Styropor und schließlich :
    das Aquarium.*freu*

     

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    21.20 Uhr
    Als das Glasbecken dann endlich drauf stand Überprüfte ich nochmal, ob mir die Höhe zusagte.
    Dann klebte ich die Kabelschächte in der rechten hinteren Ecke ein und aus zurechtgeschnittenen Stücken einer Juwelrückwand baute ich eine Sandbremse, die mit viiiiiel Silikon eingeklebt wurde.
    Da der alte Mattenfilter aus dem Eckbecken hier rüber sollte, mußte ich noch mit etwas Matte "unterfüttern". Denn das Eckbecken war nur 40 cm hoch gewesen. Es fehlten also 10 cm.
    Das Silikon wurde auch unter Wasser aushärten, daher wartete ich nicht bis es fest wurde, achtete nur darauf nicht gegen zu stoßen.

     

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    22.50 Uhr
    Eigentlich braucht man dazu nichts zu sagen, oder? smilie
    Ich nahm den Sand aus dem Eckbecken, schaufelte also von rechts nach links rüber...30 Kilo Sand mußte ich noch neu dazugeben, dann befand ich den Bodengrund für hoch genug.
    Ich habe noch nie gebrauchten Sand übernommen, kann also nur hoffen, daß sich dort keine kleine Zeitbombe entwickelt.
    Hatte ich schon erwähnt, daß es schweineheiß war? smilie

     

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    23.40 Uhr
    Nach mehrmaligem Wasserwechsel sah es schon recht klar aus und während das Wasser für den WW ablief, baute ich schon mal die Steine und Wurzeln ein.
    Hier mal das Fundament in der linken Ecke.
    Ich brachte den Cyclo an Ort und Stelle und füllte dann an der gesamten Rückwand einen Steinwall an der hinteren Scheibe auf.
    Auch die linke Ecke wurde noch etwas erhöht...
    Im nachhinein kann ich nur sagen:
    schön blöd...meine Schmerlen wollen da gar nicht mehr raus.  smilie
    Nein, nein...natürlich würde ich es für meine Süßen sofort wieder bauen. *ggg*

     

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    3.30 Uhr !!!!
    Dann ging es ans Einrichten.
    Verzeiht, wenn ich davon keine weiteren Bilder habe.
    Ich war fix und fertig...
    Um 4.30 fiel ich völlig groggy ins Bett.
    Aber ich mußte fertig werden, damit die Fische und Pflanzen wieder ins Aquarium konnten.
    Lediglich die Beilbäuche mußten in ihrem Notquartier bleiben, da ich befürchtete, sie könnten raus springen.
    Am nächsten Tag wurde dann der Sprungschutz gebaut.
    Das sah dann so aus:

     

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    25.07.2008
    Als Schutz dient einfaches Holz. Rechts und links eine Platte, hinten und vorne lediglich eine Stabilisationsleiste.
    An der Rückwand sollen ja die Topfpflanzen ins Aquarium ragen und eine natürliche "Sperre" imitieren.
    Vorne wurden zwei Plexiglasscheiben angebracht, die man jederzeit abnehmen kann.
    Dadurch wird das Aquarium vom Rahmen nicht so erschlagen und der Flair des offenen AQ bleibt weitgehendst erhalten.
    Der Fischsicherheit ist somit Genüge getan.
    Nun mußte "nur" noch das Eckbecken weg, der Schreibtisch dorthin und das restliche Chaos in der Wohnung beseitigt werden...

     

     

    laub

     


    So sah das vorläufige Ergebniss aus...die komplette Ecke wurde noch renoviert, das dauerte aber etwas.
    Bilder folgen da noch. smilie

    eckeneu