A.macmasteri

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In einem Zooladen hatte ich damals das hier gezeigte Männchen entdeckt und konnte nicht anders....ich nahm ihn mit.
Nach drei Wochen fand ich in einem Zooladen dann endlich auch die passenden Apistogramma Weibchen dazu.
Ich erwarb 3 Tiere, da A. macmasteri laut der Literatur polygam ist.

Macmasteri Weibchen

Auf einer stark mit Wurzeln und Pflanzen strukturierten Grundfläche von 80x60 schienen sich die Weibchen anfangs gut zu arrangieren.

Mehr Platz wäre aber mit Sicherheit besser gewesen.
Leider verstarb das Männchen ohne Voranzeichen eine Woche später, ich vermute es waren die Blaualgen, welche sich zu diesem Zeitpunkt an dem Mattenfilter und der größten Wurzel breit machten.
Eines der Weibchen hatte aber ein Gelege in der Kokosnuss. Den unteren Eingang hatte sie mittels Sand zugeschüttet, lediglich das oben befindliche Loch nutzte sie aus um die Lage auszuspionieren. Es sah sehr niedlich aus, wenn sie da immer herauslugte...
Anfangs kam sie nur für kurze Zeit mit den Jungfischen heraus und hielt sich auch nur direkt an der Kokosnuss auf, aber nach ca. einer Woche machte sie schon weitere Ausflüge durch das Becken. Übernachtet wurde jedoch auch nach 2 Wochen immer noch in der Kokosnuss, das Weibchen sammelte gewissenhaft alle Jungen am Abend ein und verfrachtete sie in Sicherheit.
Gefüttert wurde mit Artemianauplien und Essigälchen.

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Anfang 2004
Mittlerweile habe ich ein Männchen von einem befreundeten Aquarianer Übernommen und hoffe, das es demnächst noch einmal klappt... schließlich schwimmen sie nun in 160x55x60...also ausreichend Platz ist vorhanden....

März 2004
Ich habe nun ein Weibchen abgeben, es wurde zu stark gezofft.
Die Einrichtung müsste verändert werden, doch das ist mir momentan nicht möglich. Daher ist die Revieraufteilung der Weibchen selbst auf einer Grundfläche von 160x55 mit vielen Wurzeln und Pflanzen nicht zu bewerkstelligen.
Die nun restlichen 2 haben durch das Männchen eine Pattsituation. Interessant ist, daß er es anscheinend nicht duldet, wenn sich die beiden Weibchen angiften. Er geht sofort dazwischen und auch wenn er noch recht jung und nicht ganz so groß wie die Mädels ist, so hat er anscheinend "die Hosen " an...

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Sommer 2004

Die Apistos haben den Scalaren doch sehr zugesetzt, beißen ihnen immer wieder die Flossen blutig.
Da ich für die Scalare jedoch so schnell wohl kein gutes Zuhause finde, habe ich die Apistos nun an eine Aquarianerin abgegeben, wo sie es sehr gut haben werden.

Es ist schade, aber durch den Umzug haben sich leider ungünstige Fischbesatze gebildet, im Interesse der Tiere werde ich mich von einigen trennen müssen.